Schlussbericht des Marsches für Jesus in Strassburg 2015

Fünfzehnte Veranstaltung des Marsches in der Europäischen Hauptstadt!


Mindestens 1000 Christen (nach Polizeiangaben) sind aus dem ganzen Elsass und Deutschland, sowohl Lothringen, Vogesen und noch viel weiter her angereist, manche hunderte Kilometer, um teilzunehmen. Für sie war es kein Problem, keine Frage der Distanz, aber der Motivation. Und die Motivation war da!

Mit dem Bewusstsein, dass geistlich etwas auf dem Spiel steht, gab es zu Beginn auf dem Universitätsplatz eine Zeit des Gebets, um dem Herrn diesen Marsch zu weihen. Danach konnte der Umzug beginnen. Vorausgehend eine Gruppe von Tänzerinnen mit Bändern, extra aus Düsseldorf (400km!) angereist, sowohl 5 Musikbands verschiedener Stilrichtungen auf Platform-Wägen. Farbige Banderolen im Wind durch die Stadt Strassburg.

Ein erster Halt auf der Place de la Republique, um für die Autorität der Nation zu beten, die durch die Prefäktur symbolisiert war. Aber auch zum Gedenken an die 2000 Juden, Männer, Frauen, Kinder, die am 14. Februar 1349 auf diesem Platz bei lebendigem Leibe verbrannt wurden. Shazab Habib, ein Christ aus dem Pakistan, der wegen seinen Glaubens fliehen musste und zum ersten Mal bei einem Marsch für Jesus teilnahm, war voller Freude solch einen Moment zu erleben, der doch absolut unmöglich in seinem Land war.

Die mitreissende Freude und Inbrunst der Musikgruppen und Marschierenden berührte sichtlich die Passanten, welche meist lächelnd dem Umzug zuschauten. Viele nahmen Fotos, einige schlossen sich dem Marsch sogar an! 5000 Prospekte sowie 2000 „Visitenkarten“ wurden verteilt, während die Musiker auf den Fahrzeugen mit einigen Sätzen, zwischen zwei Liedern, erklärten wer wir waren, und warum wir hier in den Strassen sind.

Viele Zeugnisse

Bernard erinnert sich an eine Frau, die niedergeschlagen und traurig am Strassenrand stand.

„Ich bin zu ihr hin, gab ihr ein Prospekt, und konnte von meinem Glauben reden. Zum Schluss sagte sie mir: ‚Das ist das erste Mal heute, dass sich jemand um mich kümmert, und mir auch noch eine gute Neuigkeit bringt! Danke! Danke!’“

Seinerseits erzählt David:

„Einige Tage vor dem Marsch habe ich auf dem Sozialen Netzwerk verkündet, dass ich an dem Marsch teilnehme, und meine Klassenkameraden haben es gesehen. Und wen sah ich uns nicht entgegenkommen? 5 Spezis aus meiner Klasse! Ich konnte ihnen eine ‚MPJ’-Karte geben!!!“

Konzert auf dem Kleberplatz

Die frohe Botschaft wurde am Ende des Marsches auch auf dem Kleberplatz verkündet, von einem bekannten Sänger, Philippe Decourroux, der uns dort erwartete und mit seinem eindrücklichen Stil viele Herzen berührte.

Davon zeugen vierzig verteilte Bibeln. Eine Gruppe von christlichen HipHop Tänzern begleitete einige der Lieder, sehr zur Freude zahlreicher Jugendlichen …und weniger Jugendlichen. Es hiess, dass einige Polizisten gesagt hätten, einen solchen Marsch würden sie gerne jeden Tag begleiten. Wir haben uns schon für nächstes Jahr verabredet!

Ein gutes Medieninteresse

Das andere ermutigende Element dieses Marsches für Jesus war die gute Medienberichterstattung auf regionaler und nationaler Ebene, sowohl davor wie danach.

Seitens Finanzen

Da drückt noch der Schuh. Von einem Gesamtbudget von 10 000€, bleiben uns noch 3000€ aufzutreiben. Einige Eventmanager werden sich über so einen niedrigen Betrag für solch eine Organisation wundern. Wir möchten natürlich, so wie die letzten 15 Jahre, unseren Verpflichtungen nachkommen. Aber ohne Ihre Hilfe können wir dies nicht. Es gibt Verschiedene Möglichkeiten uns zu helfen (Internetseite) oder direkt HIER. Die Spenden können von der Steuer abgesetzt werden.

Beten

Wir wollen für die Hunderttausende Menschen beten, die durch die Medien, die zig Tausende verteilten Prospekte und Flyer, gehört oder gelesen haben, das Jesus-Christus lebt und noch heute Leben verändert.
Wir wollen beten, dass nächstes Jahr, in einer noch grösseren Anzahl an Städten in unserem Land, Zehntausende Christen sich erheben und ihrerseits Zeugnis geben.

Zeugnisse

„Der Marsch befand sich noch im ersten Viertel der Route, als ich im 1. OG eines Wohnhauses einen jungen Mann sah, der einen älteren Mann aus der Wohnung ans Fenster holte. Das war ein Mann Mitte 50 mit Kipa, also ganz offensichtlich ein Jude. Der junge Mann zeigte auf die Spitze des Marsches, wo vor dem ersten Musikwagen eine Flagge der Stadt Jerusalem getragen wurde. Der ältere Mann strahlte vor Freude. Hunderte Marschteilnehmer hinter den Wagen hatten Fähnchen in der Hand, auf denen “Jesus” stand. Ich fragte mich: welche Heilung in den Gedanken dieses Mannes und seiner Erfahrung mit dem Christentum wird Gott wohl jetzt gerade bewirken?“ Rainer Schmid